KLETTERMAX

Lehrgangsbericht eines Kletterschülers:
Über Erfahrungen und Sensationen beim Bergsteigen.

Montag, 28. Juni 2010


Erst diesen Monat (6/2010) kletterte ich die Ferrata "Teresina" (Sant Jeroni) rauf (Post in diesem Blog). Am 28 Juni 2010 bin ich mit meiner Freundin Sandra und Montse den Wanderpfad nach sant Jeroni, dem höchsten Punkt (fast 1300 M) in Montserrat hinaufIch sah eine Seilschaft ankommen. Neugierig wie ich bin wollte ich wissen welche Route sie gingen, und wir redeten ein wenig. So lernte ich "Antonio Garcia Picazo" kennen.
Bei uns die wir Montserrat in unser Herz einschlossen, ist dieser Mann ein Guru. Seine Art die Kletterrouten zu beschreiben ist einzigartig literarisch. Es hat nichts gemein mit der technischen Beschreibung einer Begehung. In den mehr als 500 Seiten umfassenden Buch, "Ascensiones de Leyanda" wird Montserrat lesend schon lebendig begangen.
Das zweite Buch das es mir angetan hat ("escaladas en solitario") habe ich mir auch zugelegt. Es ist eine Zusammenfassung der Routen die Antonio Garcia Picazo in 81 bis 95 Solo erschlossen hat. (Schade nur das Ihr kein Spanisch sprecht.) Wie ganz neben bei hat dieser Mann wie kaum ein anderer das Klettern in mit seinen Eröffnungen beschenkt.


zwei seiner Veröffentlichungen
Normalerweise betreibe ich keinen Personenkult. Doch diesmal ist es mir eine Ehre diesen Mann und einige seiner Freunde kennen gelernt zu haben.
So bin ich an 11 Oktober 2010 nach Barcelona gefahren um seinen kleinen Laden (tot muntanya) aufzusuchen. Ich wollte dieses Autogramm haben. Um 17h machen die Läden in Spanien wider auf. Ich hatte irgendwie Glück , dachte ich denn nach seinem Bruder kam auch Sr. Picazo in den Laden. Er erinnerte sich noch an den Deutschen den er in Montserrat traf, und wir kamen ins Gespräch. Weil der Laden urig wie ein Jesusschnitzer in Bayern ist, blieb ich dort eine weile. Wir schwatzten, sahen Fotos an, ich lernte seinen Bruder kennen und andere freakige Leute aus der Zeit in der man noch mit Stahlkarabinern  und klobigen Stiefeln kletterte. Wir verabredeten uns für den 15.Oktober. Wir würden mit ein paar Freunden ein bisschen klettern beschlossen wir.


Vaya... Mit Autoritäten habe ich meine Probleme, Die Prominenz geht mir am  A... vorbei.        Doch unkomplizierte Leute ohne Allüren gefallen mir.


Dienstag, 15. Juni 2010

Ferrata Teresina Sant Jeroni MONTSERRAT

MONTSERRAT
Ferrata Teresina
In 1293 Metern höhe, dem Dach von MONTSERRAT/ stant Jeroni
Wenn mich nicht alles täuscht ist eine Ferrata das KLettersteigen, bei der man sich mir zwei HMS-karabinern am Hüftgurt von Eisenkabel zu Eisenkabel hangelt. Die so genannte Teresina in Montserrat im Norden des Gebirges ist die erste seiner Art in Spanien. Antonio Garcia Picazo gab dieser Ferrata den Namen seiner Frau.
Ich bin von Montserrat wie Ihr wisst beeindruckt. Ich liebe diesen Ort und bin verrückt danach. Beim klettern selbst geht mir vieles verloren. Oder besser gesagt: Mir fehlt der Blick für die Dinge um mich herum. Was ich aber bei jedem mal mit nehme ist dieses Gefühl der Kletterer, dieses Gefühl des Glücks was einen anfällt und voll und ganz ausfüllt.
Die Teresina ist eine Spezialität weil sie sehr variabel ist. Es geht zunächst hinauf durch eine Schlucht. Dann Über eine Felsbrücke und durch einen Schornstein. Über einem vorstehenden Punkt (erster Gipfel) im Fels wird die Seite gewechselt. Bevor dann das letzte Stück aufgestiegen wird. Oben dann entlohnt der Blick über ganz Montserrat von wo aus man alle Zonen sehen kann. Auf einem Kilometer werden 550 Höhenmeter zurück gelegt. Das Ganze ist in 2 1/2 Std. gemacht.
Was bleibt ist der lebendige Eindruck und Hunger nach mehr.

Die Brücke
Blick in den Kanal
Blick auf Frares Encantats
Blick auf Die Flautats / Ecos
geografische Lage