KLETTERMAX

Lehrgangsbericht eines Kletterschülers:
Über Erfahrungen und Sensationen beim Bergsteigen.

Freitag, 29. Oktober 2010

El Setrill Aresta Brucs

MONTSERRAT
El Setrill "Aresta Brucs"
© DSP-GRAF 10/2010
Antonio Garcia Picazo
Ascensiones de leyenda
Frei klettern oder Leitern und Haken raus. Was habe ich mir dabei gedacht als ich mit diesem Mann klettern ging?



un dia con agp
Am 26.11.2010 ging ich ein zweites mal mit Antonio nach "Agulles" um zu klettern. Erst im Auto sagte er mir was er vor habe. An jenem Tag würden wir den "Setrill" erklimmen. Ich warf schnell einen Blick in "Ascensiones de Leyanda" und fand eine Beschreibung über die Route. Der Einstieg sei ein A0 oder ein 6a würde man ihn frei klettern. Vor der Wand dachte ich es kann nicht angehen. Da soll ich rauf? Das soll ein 6a sein? Trotz eineinhalbstündiger Wanderung Berg auf war ich immer noch nicht richtig warm. Und irgend wie war ich angespannt. Wie immer wenn ich anfange zu klettern. Antonio stieg vor und ich stieg mit kalten Fingern und Füssen nach. Das Seil war die ganze Zeit gespannt als wolle er mich rauf ziehen. Ich hatte kaum die Möglichkeit mir meine Schritte zu überlegen. Oben klärten mich der Kletterveteran auf. Wie er abfing zu klettern ging die Skala nur bis zum V°. Erst später wurde die Scala nach oben erweitert.
Vorsichtig sei gewarnt Derjenige, der sich in die V° eines Antonio Garcia Picazo wagt.






















Mittwoch, 27. Oktober 2010

Penedés

PENEDÈS
Coll de la Barraca

PENEDÈS coll de la barraca
Penedés ist groß. Hier wird Wein angebaut. "Penedés" liegt westlich von "Montserrat" und ist anders. Hier wird auch geklettert. Wir hatten ein Buch mit. So ein Buch mit "Crockies" und allem was man braucht wenn man in eine Gegend fährt in der man sich nicht auskennt. Die Sektoren sind hier voll mit Sport-routen von 6° bis 7°+. So dachte ich, könnte ich mal ein paar Sechser klettern. Das sei ja jetzt mein Standart. Nix da. Hier in "Coll de la Barraca" gestaltet sich alles ein wenig anders. Alles ist irgendwie schwieriger als es uns das Buch weis machen will.
Mein Fazit ist: Willst du V braucht du VI. Nimm besser einen Schwierigkeitsgrad mehr mit. Sicher ist sicher, denn nichts ist sicher. Klettergrade sind schwer zu standadisieren; Und einmal mehr kaum zu gebrauchen.
Mit Jordi klettern gehen macht Spass. Der zieht mich mit. Ich werde durch ihn eine Menge lernen.

Montag, 25. Oktober 2010

Girona Llafranc
el Pinell

Noch so ein Ort wo man irgend wie nur einmal hinkommt. In "Girona" war ich mit Arnault und Raúl. 
Es war wie damals als ich noch Schlagzeug spielte. Ich kam erst in Fahrt als die Anderen nach Hause wollten. Hier sind wir gerade mal 3 kurze Routen geklettert (1./5./6.), die zudem nicht mal richtig schwierig waren. Ich saß mehr im Auto als in der Wand. Dann ist mir noch der Kalksack ins Wassser gefallen.

dann war da noch

SOLIUS
Els fills de...
http://www.filmut.com/solius/index2.html









Da war doch noch was. Irgend wann Im August 2010 war ich mit Jordi in "Solius". Das ist ein Typ aus dem Kletterladen "DOM" in Mataró. Den Laden teilen sie sich zu zweit. Beide heissen Jordi. Sie sind sehr nett. Sie haben mir, weil ich keine Kohle hatte ein Seil zum Klettern geliehen. Der immer in schwarz gekleidete Jordi ist Eiskletterer und währe beinahe erfroren. Er wollte unbedingt in einer Gegend Eis-klettern, die nur alle paar Jahre ideale Bedingungen bietet. Das Resultat waren drei Tage Krankenhaus. Schön dass es ihm besser geht.

In "Solius" habe ich nun wirklich keine Fotos gemacht. Diese Sandsteine gefallen mir auch nicht. Abgelutschtes rundes Zeug das.

Wie gesagt mir gefällt die Gesteinsart nicht besonders. Am 4. November 2010 fuhren wir wieder hin. Dieses mal waren wir zu dritt. Uns begleitete Gerard. Er ist ein 24 jähriger, sportlicher Typ aus Mataró. Wie ich ist er zur Zeit arbeitslos. (Macht ja nix.) Das ist ja nicht unbedingt ein schlechter Charakter (lacht...). Es klettert seit 4 Jahren wie er sagt, und kletterte das selbe Niveau das ich kletterte. Er war wie ich dabei den VI° zu festigen.
Ich hatte mein manipuliertes Gri-gri dabei und eröffnete mir meinen ersten Soloritt in "Solius".  Ich hatte ein kleines Problem zu lösen. Alles ging gut. Alle Zeiger standen auf Spass. Wieder erwarten gefiel mir die Gesteinsart an diesem Tag. Der sandige Fels hat eine enorme Haftung. Dafür aber weniger gute Kanten um sicher zu greifen. Diese Felsart muss mit einer enormen Beinarbeit geklettert werden. Man braucht eine gute Fußstellung. Ich brauchte wohl meine Gewöhnungsphase. Danach kletterten wir zu dritt eine Route nach der anderen.

mit Juli in Gelida

GELIDA
in weis nicht wo







Gelida
Fast hätte ich es vergessen. Ich war denn doch in so manchen Gegenden klettern. Hier in "Gelida" waren wir mit mehreren Autos unterwegs. Es war ein schöner Wintertag im Februar 2010. Im Moment habe ich gar nicht viel zu berichten. Manchmal geht man eben einfach nur ein wenig klettern um zu geniessen. Dann vergesse ich den Blog und beinahe auch die Kamara.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Projekt MONJA la MONTSERRAT

projekt la monja

Im September 2009 scheiterte der 1. Versuch diese treue Dame zu besteigen.
An diesem Tag ging ich vor und verpasste den 2. Standplatz um einige Meter. Ich kam zu weit links vom Weg ab. Mir ging des Seil aus. Über den bewachsenen Kanal musste ich einen III°. Grad zurück klettern. Dort machte ich das Seil an einem kleinen Baum (Savina), wie sie typisch für "Montserrat" sind fest und liess den Kollegen nachsteigen. Das Seil verlockte sich jedoch und der Kollege wurde nervös. Er fing an zu fluchen und wir brachen das Unternehmen ab. Getrost können wir hier von einer kritischen Situation sprechen. Mehr will ich dazu nicht sagen.

Am 21. November 2009 kamen wir zu dritt zurück um die Nonne ein für alle mal glücklich zu machen. Zunächst sei gesagt, dass besagter Kollege die Kletterschuhe gar nicht erst anzog, weil er sie zuvor irgend wo im Wald liegen liess. Den Einstig, den einzigen V° machte Gerard, der den Standplatz, dank guter Instruktion auch direkt fand. Beim ersten mal ging bis hier ja auch alles glatt. Ich stieg nach. Dann kam der Abschnitt indem ich mich im September verzettelt hatte. Doch diesmal kam ich auf den Punkt genau raus. Ich liess Gerard nachsteigen. Das Seil blieb glatt. Er machte dann die dritte Länge, bis an den Hals der Dame.
Jetzt hat man zwei Möglichkeiten bis ganz nach oben zu kommen. Die erste Möglichkeit kam für uns nicht in Betracht wir hatten nicht die Mittel (A1) um den direkten Weg zu gehen. Uns fehlte die Leiter. So blieb mir nur die zwei Möglichkeit. So ging ich über die rechte Schulter bis zum Buckel der "Monja". Von hier aus klettert man über das Ohr die "Via Normal". Gerard ging voraus. Ich ging nach. Alles war perfekt.
Ich hab leider kein Foto von der Eisenfabrik die uns zum Rappeln diente. Das muss man gesehen haben. Es sieht da oben aus wie auf einem Schrottplatz für Metalle. Das ganze funktioniert aber noch ganz gut. Irgend wer sollte mal ein wenig in die Tasche greifen und das Teil erneuern.
Zum Schluss will ich noch erwähnt haben dass sich das Seil an einem der zwei Bäume verhakte. (Standplatz auf dem Buckel der "Monja") Wir brauchten einen zweiten Anlauf um über die "Via Normal" abzuseilen. Ob ein 60 Meter Seil reicht um von oben zu rappeln, bleibt unerprobt. Im dunkeln traten wir den Heimweg an.


"La Monja" Via Goma2
foto
resenya
resenya
resenya

Material:
  1. Für meinen Geschmack währe es besser gewesen die Flanke über die Schulter mit einem Friend Nr.1 oder Nr.2 zwischen zu sichern.
  2. In Montserrat findet man wenige Rappel unter 30 Meter. In diesem Fall reicht jedoch ein 60 Meter Einfachseil. Besser ist es mit zwei 50 Meterr (min.) Halbseilen zu klettern.
  3. Nicht mehr als 10 Express für die Längen
  4. Zwei Standpätze mit 120 cm Schlinge
  5. En paar Schlingen extra

Can jorba MONTSERRAT süd

MONTSERRAT
CAN JORBA
MIt PEP nach Can Jorba

TIC,TAC,TOE ist ein Spiel für zwei bei dem, ein Spieler Kreuze und der Andere Kreise macht. Gewinner ist der Spieler, der auf einem Feld von neun Kästchen, zuerst drei in einer Reihe (vertikal horizontal oder diagonal) angeordnet hat.


Für einen Tag ging ich mit Pep dem Sportkletterkönig nach "Can Jorba" in Montserrat. Wir nahmen dem Bus in "Barcelona" der in Richtung "El Bruc" fährt und stiegen In "El Bruc Residencial" aus. Pep hatte sich zuvor ein Buch gekauft in dem die ganze Südflanke dokumentiert ist. Er war auch schon mal dort. Und so fanden wir gleich die Zone in der wir am 19.10.2010 klettern waren. Pep ist ein angenehmer und ruhige Knochen. Er macht was er sagt und nimmt den Mund nie zu voll. Ich hingegen machte viel Lärm um meiner Solo Kletterabsichten. Schnell verging mir das Prahlen. In den fünf Routen die wir gingen war nicht eine mit Schwierigkeitsgrad V dabei. Insgesamt 130 Meter, 6a/6a+/6b sollte ich an jenem Tag absolvieren. Dabei gingen wir eine Route über 35 Meter. Es war die letzte an diesem Tag. Das Problem war nur dass ich vorher nicht die ganze Route sah. Ich war schon ein wenig müde und hatte mich auf 20 Meter eingestellt. Den Einstig (6c+) bin ich dann galant umgangen. Ich nahm die einfachere Variante einer Route die Links liegt. Danach kommen ein paar Meter "normales" klettern. Und dann sieht man den Rest der Route. Der Rest entwickelt sich rasch zu einer Vertikalen. Ich hätte heulen können.
Am Tag danach soll man den Körper schonen und ihm geben was er bracht. Diesem Ratschlag will ich folgen und es ihm gleich tun.
bis denne eure Bergziege.



Montag, 18. Oktober 2010

Projekt SACA GRAN la MONTSERRAT

AGULLES SACA GRAN
MAPPE

FOTO

K PU

Resenya

Resenya

Resenya

Resenya

Resenya

Resenya

Sonntag, 17. Oktober 2010

Projekt GORROS MONTSERRAT


Übersicht
Ich war schon mal hier um mein Forschungen vor an zu treiben. Ich kletterte ein wenig solo im "Pistaxo" und faste den Entschluss hier Alleingänge zu machen. Bis heute kam ich jedoch nicht dazu. Die "Gorros" werden an schönen Wochenendtagen gut besucht und man muss Warteschlangen hinnehmen. Weshalb ich wohl an einem Wochentag kommen würde.


Die Zone der "Gorros"


Gorros


Gorra fregi


Gorra fregi


Gorra fregi


Gorra fregi


Magdalena superior


Magdalena superior


Magdalena superior


Miranda de la Magdalena


Miranda de la Magdalena


Ullal de la Magdalena


Magdalena inferior


Magdalena inferior


Gorra marinera


Gorra Marinera


Pistaxo

Freitag, 15. Oktober 2010

lange ist es her

MONTSERRAT
DUMBO el / FILIGRANA la
Die Bergziege ist wider in
"Agulles Montserrat"

Das lange Suchen und Warten hat ein Ende. Fast ein Jahr war ich nicht mehr in "Agulles".

Ich weis nicht warum, aber das Soloklettern in Montserrat erschien mir irgend wie zu verwegen. Es ist gefährlich und relativ aufwendig, weil man alles zwei mal machen muss. Ich hatte meine Pläne für "Los Gorros" gemacht, dabei eine stolze Mappe angelegt, die voll ist, mit einfachen und direkten Routen. Ich könnte mich eine Woche beschäftigen ohne den Ort zu verlassen. Wichtig war mir auch dass die Routen abgesichert sind. Ich glaube mich da gut informiert zu haben. Was mir jetzt noch fehlt ist ein wenig Übung im Umgang mit der spezifischen Gesteinsart in "Montserrat". Und so wollte ich zunächst mit einer Seilschaft los um Erfahrungen zu machen. 

Der Einladung von Antonio G.P. mit ihm Robert und David klettern zu gehen konnte ich nicht widerstehen. Wir fuhren nach Montserrat um den "Dumbo/aresta brucs" und "la Filigrana/via normal"? zu besteigen.
Der Unterschied zu "Gorros" ist ganz einfach. Eingeschraubte oder zementierte Sicherungen gibt es, aber nur wenige. Sie sind bei der Eröffnung der Routen nur an den strategischen Punkten montiert. Viele Routen sind renovierungsbedürftig. Was hier nicht fehlen darf sind die lustigen Freunde zum einklemmen. Den ein oder anderen Nagel muss man auch einschlagen. Und das besser in "Falcas" (Holzkeile). Alpinismus total... ya mola.

Die Fantastischen vier: Klettern kann so angenehm sein. Über diese Runde bin ich angenehm überrascht.
La Filigrana Agulles
"Ascenciones de Leyanda"


EL DUMBO: via "aresta brucs"

Blick nach links auf
"la bola que le partió" (links) und
"las Besonas" (mitte)
"la filigrana"

 
Robert bei der Eröffnung der
"via normal"
de la filigrana