KLETTERMAX

Lehrgangsbericht eines Kletterschülers:
Über Erfahrungen und Sensationen beim Bergsteigen.

Montag, 24. Mai 2010

Der kriminelle Bergsteiger

















Mein Soloklettergerät
Über die Manipulation des "GRU GRU" für das Soloklettern
Klettern ist mit Gefahr verbunden und kann somit auch zum Tode führen. Das wissen wir und wussten es immer schon. Spätestens seit dem ersten verstauchten Fuß. Und alle Beipackzettel der Hersteller von Klettermaterial weisen darauf hin.
Das Soloklettern ist eine Technik über die kaum gesprochen wird und alle die alleine auf klettern gehen hängen es nicht an die große Glocke. Ich habe gerade mal zwei Leute gefunden die wie normale Menschen über diese Technik gesprochen haben, was nicht
gerade viel ist. Es stimmt dass das Klettern in Gemeinschaft lustiger ist. Man kann schwatzen, über erlangte Schwierigkeitsgrade reden, oder Brötchen zusammen essen. Was aber wenn mich der Berg ruft und keiner Lust nicht zeit hat klettern zu gehen?
Was mache ich, wenn ich ganz einfach mal alleine sein will um mein Rhythmus und Zeitgefühl voll aus zu kosten? Ich suche mir ein Sicherungsgerät das dieser Aufgabe gewachsen ist. Es gibt sie. Es sind einige wenige auf dem Markt. Sie sind in Spanien nur schwer zu bekommen und zudem sehr teuer. In nicht genannter Marke habe ich ein Gerät gefunden das mit wenigen Schleifarbeiten dieser Aufgabe gewachsen ist.

Ich will noch mal ausdrücklich auf die Illegalität dieses Tunings hinweisen und animiere ausdrücklich niemanden es mir gleich zu tun. Ich habe mir dieses Teil umgebaut um es auf meine eigene Gefahr zu benutzen. Die alte Technik mit den knoten, bei der ich mir Seil geben muss um an den nächsten Standplatz zu gelangen überzeugt mich nicht. Sollte ich mich ein mal vertuen und gebe mir zu wenig Seil stehe ich vor einem Dilemma. Bei unten gezeigten Gerät darf man auf keinen Fall kopfüber fallen, weil dann das Seil nicht gebremst wird.

Das Soloklettern ist eine ganz andere Paranoia:
Und verliert mit der Zeit seinen Schrecken.

Umbebautes "GRUGRU"

Nach dem ich in Garraf und Calella meine ersten Erfahrungen gemacht hatte gehe zum Üben fast nur noch alleine. Ich nehme mein Rad mit in die S-bahn fahre nach Calella oder canet und gehe klettern.

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