BILANZ 2010
Die 6´er Hürde
Irgend etwas wird schon hängen geblieben sein. Ich war 2010 viel klettern, mehr wie nie zu vor. Ich bin denn noch nicht wirklich zu frieden, was aber an meiner Natur liegen dürfte. Ich war an vielen Orten. Ich habe Leute kennen gelernt, die es mit dem Klettern ernst meinen. Der wohl härteste Knochen ist Antonio Garcia Picazo, der in seiner Karriere das Soloklettern zur Perfektion gebracht haben dürfte und in Spanien eine Institution ist. In seiner Zeit war er der einzige der Solo Erstbegehungen machte. In seiner Arbeit erlernte er das Spazieren in den Felsen. Seine Klettertechnik ist die Fantasie. Da ist Pep der mir viele Routen öffnet. Und nicht zuletzt Jordi der auch gut zieht.
Die 6´er Hürde
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| Foto: © Antonio Garcia Picazo 10/2010 |
Was mir fehlt ist die Sicht für den eigenen Fortschritt, den ich gemacht haben dürfte. Ich habe immer noch ein grosses Defizit im VI°. In der Vertikalen fängt das Klettern erst richtig an. Doch die Welt der 6´er ist umfangreich. Keine Route ist wie die Andere. 6a ist nicht gleich 6a. Den schwarzen Gurt bekommt man nicht geschenkt und so bleibt mir nichts weiter als ihn zu erklettern.
Meine auf zwei ausgeweiteten Soloprojekte konnte ich noch nicht realisieren. Ich will dann doch noch etwas sicherer gehen, denn die Solokletterei ist eine Paranoia der vierten Dimension. Zudem befinden sich in diesen klassischen, alpinistischen Routen Passagen des berühmt berüchtigten VI°, der mich wie bekannt, vor Lösungen stellt die gemacht werden müssen.
Das schöne an diesem Sport ist die Natur. In Spanien haben wir viele Sonnentage und einen milden Herbst. Wie gerne verbringe ich meine Tage im Freien, was meiner Lebensgefährtin aber nicht immer gefällt.
Jetzt fängt es auch hier an winterlich zu werden. Und ich bin nicht der ausgesprochene Freund von nasskalten Tagen.
Jetzt fängt es auch hier an winterlich zu werden. Und ich bin nicht der ausgesprochene Freund von nasskalten Tagen.


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